Support beendet: Windows 7 seit 14.01.2020 als kritisch eingestuft

Der Softwarehersteller Microsoft hat per 14.01.2020 den Support für sein Betriebssystem Windows 7 offiziell beendet. Viele Unternehmen könnten schon bald Opfer von Cyber-Angriffen werden. Warum das Support-Ende nicht nur IT-Sicherheitsrisiken, sondern auch mögliche DSGVO-Bußgelder für Ihr Unternehmen mit sich bringt, erfahren Sie in unserem Blog-Artikel.

Keine kostenlosen Sicherheitsupdates mehr

Das Support-Ende für Windows 7 hat zur Folge, dass das Betriebssystem ab sofort nicht mehr mit kostenlosen Sicherheitsupdates vom Hersteller versorgt wird. Studien ergeben jedoch, dass noch immer rund 30 Prozent aller PC-Anwender das veraltete Betriebssystem im Einsatz haben. Unternehmen können sich zwar bei Microsoft eine Gnadenfrist einkaufen, um noch für einen längeren Zeitraum Sicherheitsupdates zu erhalten, für einen gesonderten Support-Vertrag müssen Unternehmen jedoch tief in die Geldbörse greifen.

Mögliche Cyber-Angriffe beim Einsatz von Windows 7

Wenn auch Ihr Unternehmen noch Windows 7 produktiv in Betrieb hat, müssen Sie zukünftig damit rechnen, dass Ihre Organisation leichter von Cyber-Angriffen betroffen sein wird. Bekanntgewordene Sicherheitslücken im Betriebssystem werden ab sofort nicht mehr durch Updates geschlossen. Trotz des weit verbreiteten Einsatzes von Windows 7 in den letzten Jahren, erreichte das Betriebssystem im Jahr 2019 einen Höchststand. 250 registrierte Sicherheitslücken sind bekannt, die potenziell von Angreifern ausgenutzt werden können.

Es drohen DSGVO Bußgelder

Wird der beendete Windows 7 Support ignoriert und nicht auf das aktuelle Windows 10 umgestellt, erhöht sich für Sie aber nicht nur das Risiko eines möglichen Cyber-Angriffes. Sie verstoßen gleichzeitig auch gegen die Datenschutzgrundverordnung. Bußgelder können sich dadurch ergeben, weil Windows 7 nicht mehr dem geforderten „Stand der Technik“ entspricht, der jedoch für die Verarbeitung personenbezogener Daten lt. DSGVO gefordert ist.

Umstellung auf Windows 10 notwendig

Arbeiten Sie noch nicht mit dem aktuellen Windows 10 in Ihrem Unternehmen, sollten Sie Ihre PCs schnellstmöglich aktualisieren. Übrigens gilt das Support-Ende nicht nur für das Anwender-Betriebssystem Windows 7, sondern auch für die unterschiedlichen Versionen des Server-Betriebssystems „Windows Server 2008.“ Eine detaillierte Auflistung finden Sie unter diesem Link.

Da es auch beim Einsatz von Windows 10 relevante Kriterien gibt, um dies datenschutzkonform zu betreiben, müssen auch für das neue Betriebssystem diverse technische und organisatorische Maßnahmen beachtet werden.

Die aigner business solutions GmbH unterstützt Sie gerne beim datenschutzkonformen Einsatz von Windows 10. Kontaktieren Sie uns.