/assets/images/f/Teaser_iso22301-97h3j98rqpx6sks.png

Ihr stärkstes Argument bei Großkunden: Krisenfest und compliant nach ISO 22301

Schützen Sie Ihr Unternehmen vor den Folgen von IT-Ausfällen, Cyberangriffen und unvorhergesehenen Notfällen. Mit einem maßgeschneiderten Business Continuity Management System (BCMS) nach ISO 22301 sichern Sie Ihre kritischen Geschäftsprozesse und stärken nachhaltig Ihre Resilienz.

Die Betriebsfähigkeit erfolgreich absichern – ohne Ausfallrisiken und Reputationsschäden zu riskieren

Systemausfälle, Naturereignisse, Lieferkettenabbrüche oder schwerwiegende Cyberattacken können die Handlungsfähigkeit eines Unternehmens innerhalb von Minuten lähmen.

Damit entstehen existenzielle Anforderungen an das Risikomanagement, die Krisenvorsorge und die organisatorische Belastbarkeit.

Unternehmen stehen vor der Herausforderung, ihre Prozesse so zu gestalten, dass sie im Ernstfall minimale Ausfallzeiten aufweisen und gleichzeitig gesetzlichen Vorgaben, internen Compliance-Richtlinien sowie den steigenden Anforderungen von Kunden und Partnern an eine sichere Lieferkette gerecht werden.

/assets/images/2/image3_iso22301-7rz4k2sajmv01g1.png
Regulatorischer Rahmen: ISO 22301, NIS-2 und DORA

Der Aufbau eines Business Continuity Management Systems (BCMS) berührt zunehmend rechtliche und regulatorische Pflichten:

  • Erfüllung von Anforderungen aus der europäischen NIS-2-Richtlinie im Bereich Business Continuity
  • Einhaltung strenger Vorgaben des Digital Operational Resilience Act (DORA) für den Finanzsektor
  • Nachweis von Notfall- und Fortführungsplänen gegenüber Wirtschaftsprüfern und Aufsichtsbehörden
  • Erfüllung von Compliance-Kriterien in globalen Lieferketten und Ausschreibungen
  • Enge Verzahnung mit bestehenden Managementsystemen wie der ISO 27001 (Informationssicherheit)

Insbesondere die Kopplung von gesetzlichen Resilienz-Vorgaben und der Aufrechterhaltung des operativen Betriebs erfordert eine klare und geprüfte Governance-Struktur im Unternehmen.

/assets/images/3/Externer-Informationssicherheitsbeauftragter-ISB-p0fgartyc8mytyv.jpg
Risiken ohne strukturiertes BCM im Unternehmen

Ohne vordefinierte und getestete Notfallprozesse entstehen im Krisenfall typische Schadensszenarien:

  • Unkontrollierter Stillstand kritischer Geschäftsprozesse mangels klarer Priorisierungen
  • Hohe finanzielle Verluste durch verzögerte Wiederanlaufzeiten (RTO) nach einem Systemausfall
  • Unklare Verantwortlichkeiten und Kommunikationswege im Krisenstab, was zu Fehlentscheidungen führt
  • Dauerhafter Reputationsschaden und Vertrauensverlust bei Kunden und Partnern bei anhaltenden Störungen
  • Haftungsrisiken für die Geschäftsführung aufgrund mangelnder organisatorischer Vorsorgemaßnahmen

Diese Risiken wirken sich im Ernstfall unmittelbar auf die Marktposition und die wirtschaftliche Existenz aus.

/assets/images/2/image_iso22301-850753z2h6f5nzq.png
Business Continuity und Informationssicherheit

Ein effektives Notfallmanagement ist der verlängerte Arm der Informationssicherheit. Während Schutzmaßnahmen Angriffe abwehren sollen, sorgt die ISO 22301 dafür, dass das Unternehmen handlungsfähig bleibt, wenn eine Barriere durchbrochen wurde. Damit diese Potenziale voll ausgeschöpft werden können, muss das BCMS nahtlos in die bestehende Sicherheitslandschaft integriert werden.

Ohne diese Verknüpfung entstehen Lücken bei der Bewältigung moderner Bedrohungslagen wie Ransomware-Szenarien oder dem Ausfall kritischer Cloud-Dienstleister.

Typische Herausforderungen sind:

  • Unzureichende Abstimmung zwischen der IT-Notfallplanung (IT Disaster Recovery) und den Fachbereichen
  • Fehlende Definition von maximal tolerierbaren Ausfallzeiten für Kernprozesse
  • Intransparente Abhängigkeiten bei externen Dienstleistern und Zulieferern
  • Veraltete Notfalldokumentationen, die im echten Krisenfall nicht mehr praktikabel sind
  • Mangelnde Übungspraxis der Verantwortlichen unter realistischen Bedingungen


Wir unterstützen Unternehmen dabei, ihr Business Continuity Management praxistauglich aufzustellen, Schwachstellen in den Prozessen frühzeitig zu schließen und die organisatorische Resilienz gezielt zu stärken. So schaffen Sie das Fundament für einen verlässlichen Schutz Ihres Betriebs – egal, was passiert.

/assets/images/y/image2_iso22301-0y6napncma3jh0s.png
Unsere Leistungen

Wir unterstützen Ihr Unternehmen beim Aufbau und der Weiterentwicklung eines wirksamen Business Continuity Management Systems.

BCMS Risiko- und Business Impact Analyse (BIA)

  • Identifikation und Priorisierung aller kritischen Geschäftsprozesse
  • Ermittlung der maximal tolerierbaren Ausfallzeiten (MTPD) und Wiederanlaufparameter (RTO / RPO)
  • Analyse von Single Points of Failure (SPOF) in Infrastruktur und Lieferkette

Konzeption & Aufbau nach ISO 22301

  • Entwicklung einer maßgeschneiderten BCM-Strategie und -Richtlinie (Policy)
  • Erstellung praxistauglicher Geschäftsfortführungs- (BCP) und Wiederanlaufpläne
  • Integration des BCMS in bestehende Systeme (z. B. ISO 27001 oder ISO 9001)

Krisenorganisation & Notfallkommunikation

  • Aufbau und Definition von Krisenstabsstrukturen und Alarmierungswegen
  • Erstellung von Leitfäden für die interne und externe Krisenkommunikation
  • Schulung der Verantwortlichen bezüglich ihrer Rollen im Ernstfall

Tests, Übungen & Zertifizierungsbegleitung

  • Konzeption und Durchführung von realistischen Krisenstabsübungen und Notfalltests
  • Durchführung von internen Audits zur Überprüfung der Normkonformität
  • Begleitung des gesamten Zertifizierungsprozesses durch akkreditierte Zertifizierungsstellen

Das macht uns stark:

Erfahrung & Kompetenz

Erfahren. Zertifiziert. Praxisbewährt.

Ein wirksames Kontinuitätsmanagement lässt sich nicht theoretisch herbeiführen – es verlangt tiefes Verständnis für kritische Infrastrukturen und regulatorische Dynamiken. Als etablierte Beratung für Informationssicherheit und Governance bringen wir die nötige Projekterfahrung mit, um Ihr Unternehmen krisenfest aufzustellen.

  • Zertifizierte Fachexperte: Unsere Berater und Auditoren verfügen über fundierte Zertifizierungen im Bereich BCM und IT-Risikomanagement.
  • Interdisziplinärer Ansatz: Wir verknüpfen organisatorische Resilienz nahtlos mit Informationssicherheit (ISO 27001) und Datenschutz.
  • Erprobte Methodik: Profitieren Sie von standardisierten Best-Practice-Methoden, die wir bereits in zahlreichen Kundenprojekten erfolgreich etabliert haben.
Branchenfokus & Praxisnähe

Branchenverständnis statt Standard-Schablonen

Jedes Unternehmen hat individuelle Risikoprofile. Ein Produktionsbetrieb benötigt andere Wiederanlaufprozesse als ein Software-as-a-Service-Anbieter. Wir bieten Ihnen keine starren Standard-Konzepte, sondern entwickeln ein BCMS, das exakt zu Ihrer Branche, Ihrer Größe und Ihrer Risikobereitschaft passt.

  • Regulatorischer Fokus: Maßgeschneiderte Ausrichtung auf die Anforderungen von NIS-2, DORA oder KRITIS.
  • Pragmatische Lösungen: Wir bauen Dokumentationen und Notfallpläne so auf, dass sie im Ernstfall von Ihren Mitarbeitern sofort verstanden und gelebt werden können.
  • Effiziente Analysen: Unsere Business Impact Analysen (BIA) identifizieren präzise Ihre kritischsten Wertschöpfungsketten, ohne Ihren Betrieb lahmzulegen.
Rundum-Betreuung

Ganzheitliche Begleitung: Von der GAP-Analyse bis zum Zertifikat

Die Einführung der ISO 22301 bindet interne Ressourcen. Als Ihr Full-Service-Partner übernehmen wir das Projektmanagement und die operative Umsetzung, sodass sich Ihre Teams weiterhin auf das operative Kerngeschäft konzentrieren können.

  • Schritt 1: Bestandsaufnahme & GAP-Analyse – Wir prüfen bestehende Notfallkonzepte und decken Schwachstellen im Vergleich zur Norm auf.
  • Schritt 2: Konzeption & Implementierung – Wir erstellen Richtlinien, Business Continuity Pläne (BCP) und definieren Ihre Krisenstab-Strukturen.
  • Schritt 3: Befähigung & Krisensimulation – Durch gezielte Schulungen und realistische Notfallübungen machen wir Ihre Organisation fit für den Ernstfall.
  • Schritt 4: Internes Audit & Zertifizierungsbegleitung – Wir überprüfen das System auf Herz und Nieren und begleiten Sie durch das externe Audit bis zum erfolgreichen Zertifikat.

Bereit für den Ernstfall?

Informationen über die Verarbeitung Ihrer Daten bei Nutzung unseres Kontaktformulars entnehmen Sie bitte unserer Datenschutzerklärung.

FAQ – ISO 22301

Was ist der Unterschied zwischen ISO 27001 (Informationssicherheit) und ISO 22301?

Die ISO 27001 konzentriert sich primär darauf, die Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Daten und IT-Systemen zu schützen (Prävention von Angriffen). Die ISO 22301 setzt dort an, wo die Prävention versagt hat: Sie regelt die Aufrechterhaltung und schnelle Wiederherstellung der gesamten Geschäftstätigkeit bei schwerwiegenden Vorfällen – das schließt neben der IT auch Gebäude, Lieferketten, Personal und die interne/externe Krisenkommunikation ein. Beide Normen ergänzen sich perfekt.

Für welche Unternehmen ist eine Zertifizierung nach ISO 22301 verpflichtende Vorgabe?

Verpflichtend ist das System insbesondere für Betreiber Kritischer Infrastrukturen (KRITIS). Darüber hinaus fordern die europäische NIS-2-Richtlinie sowie der DORA-Regulierungsrahmen im Finanzsektor explizit den Nachweis wirksamer Business-Continuity-Maßnahmen. Unabhängig von gesetzlichen Pflichten fordern Großkonzerne die ISO 22301 immer häufiger als harten Compliance-Nachweis in ihren Lieferketten und Ausschreibungen.

Wie viel Aufwand bedeutet die Einführung eines BCMS für unser Unternehmen?

Der Aufwand hängt stark von Ihrer Unternehmensgröße, der Komplexität Ihrer Prozesse und bereits vorhandenen Strukturen (wie einem bestehenden ISMS nach ISO 27001) ab. Durch unseren pragmatischen Beratungsansatz minimieren wir die Belastung für Ihre internen Teams: Wir übernehmen die Strukturierung, Dokumentation und Analysearbeit, sodass sich Ihre Mitarbeiter auf ihr Tagesgeschäft konzentrieren können.

Was verbirgt sich hinter den Begriffen BIA, RTO und RPO?

Dies sind die steuernden Kennzahlen im Business Continuity Management:

  • BIA (Business Impact Analyse): Das Verfahren, mit dem wir feststellen, welche Geschäftsprozesse für Ihr Unternehmen am kritischsten sind und welche finanziellen oder rechtlichen Schäden bei einem Ausfall drohen.
  • RTO (Recovery Time Objective): Die Zeitspanne, die vergehen darf, bis ein ausgefallener Prozess oder ein System wieder laufen muss, um existenzielle Schäden zu vermeiden.
  • RPO (Recovery Point Objective): Der maximal tolerierbare Datenverlust (ausgedrückt in Zeit) zwischen dem letzten Backup und dem Systemausfall.
Können wir ein BCMS auch ohne eine anschließende Zertifizierung einführen?

Ja, absolut. Viele Unternehmen nutzen die ISO 22301 zunächst als reines Framework, um ihre internen Prozesse krisenfest zu machen, Risiken zu minimieren und Haftungsrisiken für die Geschäftsführung zu reduzieren. Ein offizielles Zertifizierungs-Audit durch eine akkreditierte Stelle (wie TÜV, DEKRA etc.) kann jederzeit flexibel zu einem späteren Zeitpunkt angestrebt werden.

Wie läuft die Zusammenarbeit mit aigner business solutions ab?

Wir begleiten Sie schrittweise und transparent. Nach einem kostenlosen Erstgespräch starten wir mit einer GAP-Analyse, um den Ist-Zustand zu ermitteln. Darauf aufbauend führen wir die Business Impact Analyse durch, erstellen die Notfallpläne und trainieren Ihre Mitarbeiter in Krisensimulationen. Sie erhalten ein schlüsselfertiges, praxistaugliches System – exakt auf Ihr Budget und Ihre Ziele zugeschnitten.